Vorbild aus Skandinavien
Dieser Webrahmen zeigt stilisierte Pferdeköpfe und ist nach einem historischen Original aus Skandinavien gestaltet. Das antike Vorbild handelt sich um ein wikingerzeitliches Plättbrett mit ähnlicher Ornamentik, dessen Design hier aufgegriffen wurde.
Material und Ausführung
Gefertigt ist der Rahmen aus Akazienholz. Er besitzt 12 Löcher und 13 Lizen, die für das Einlegen der Fäden erforderlich sind.
Anwendung im Bänderweben
Mit diesem Werkzeug lassen sich je nach gewählter Fadenstärke schmale Borten für Kleidungssäume oder Stoffgürtel weben. Die Breite des Rahmens bestimmt dabei direkt die Endbreite des gewebten Bandes.
Technik und Handhabung
Der Webrahmen eignet sich gut, um die Grundlagen des Bänderwebens zu erlernen, da das Verfahren weniger aufwendig ist als das Weben mit Brettchen. Im Gegensatz zum Brettchenweben ist es damit jedoch nur möglich, längs gestreifte Borten zu erzeugen, während komplexe Muster nicht realisiert werden können.
Historischer Kontext
Archäologische Funde belegen die Nutzung von Webrahmen bereits in römischer Zeit und auch im Mittelalter. Mindestens zwei mittelalterliche Exemplare aus dem 12. bis 13. sowie aus dem 13. bis 14. Jahrhundert wurden ausgegraben. Zudem gibt es einen Grabfund aus der Mitte des späten 11. Jahrhunderts, bei dem Kleidung erhalten blieb, deren Borten teilweise mit einem Webrahmen gefertigt wurden.
Produktdetails
- Material: Akazienholz
- Länge: 18,5 cm
- Breite: 12,5 cm
- Stärke: 5 mm
- Lochgröße: 3 mm
- Schlitzgröße: 10 cm x 4 mm
Spezifikationen
| Größeninformation | |
|---|---|
| Breite | 12,5 cm |
| Höhe | 5 mm |
| Länge | 18,5 cm |
| Weitere Informationen | |
|---|---|
| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de |
| Andere | |
|---|---|
| Materialien | Akazienholz |