Historischer Ursprung und Stil
Die hier angebotene Replik basiert auf einem Fund aus Trondheim in Norwegen, der auf das 11. Jahrhundert datiert wird. Das breite Ende der Nadel ziert ein geschnitztes Motiv, das dem sogenannten Urnesstil der späten Wikingerzeit zugeordnet wird. Dieses Design ist charakteristisch für diese späte Phase der kulturellen Entwicklung in Skandinavien.
Verbreitung und Material
Knochennadeln und Gewandnadeln aus Bein waren während der Wikingerzeit weitverbreitet. Sie galten als preiswerte Alternative zu den deutlich teureren Fibeln und Nadeln aus Bronze oder Silber. Solche Artefakte finden sich im gesamten Siedlungsgebiet der Wikinger zwischen 800 und 1100 n. Chr. Bekannte Fundorte sind unter anderem Birka, Haithabu, York und Trondheim.
Funktion im Alltag
Den Wikingern dienten diese Nadeln primär dazu, den Umhang zu schließen. Gleichzeitig leisteten sie auch als Haarnadel beste Dienste, um das Haar hochzustecken. Das Material Knochen war für diese Alltagsgegenstände üblich und funktional.
Produktdetails
- Material: Knochen
- Abmessungen: 16 x 3 cm
- Stiftstärke: ca. 0,6 cm
Spezifikationen
| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de |