Herkunft und historischer Kontext
Der Armreif ist eine Nachbildung des bekannten Silberfundes von Lummelunda auf der schwedischen Insel Gotland. Das originale Stück wurde bei der Ortschaft Lummelunda ausgegraben und war aus massivem Silber gefertigt. Aufgrund seiner massiven Verarbeitung galt der Reif als ungemein kostbar. Man vermutet, dass er einst im Besitz eines mächtigen Jarls oder eines großen Anführers stand. Heute befindet sich der historische Fund in der Ausstellung des schwedischen Nationalmuseums. Er wurde aus Silberdrähten verschiedener Stärke gefertigt.
Design und Verarbeitung
Unsere Nachbildung unterscheidet sich in der Fertigung von dem Original. Während der Fund aus Drähten besteht, ist unsere Version in einem Stück gegossen. Das Material ist dabei flexibel genug, um sich mit etwas Kraft an die Handgelenkweite anzupassen. Der Armreif lässt sich ein Stück weit auf- oder zu biegen, was die Anpassung erleichtert. Diese Eigenschaft macht das Schmuckstück alltagstauglich und individuell einstellbar.
Maße und Passform
Die dickste Stelle des Armreifs misst 12 mm. Durch die Biegefähigkeit lässt sich der Umfang auf etwa 20 bis 22 cm einstellen. Diese Dimensionen machen den Reif besonders für kräftige Männerarme geeignet. Die massive Form unterstreicht den charakteristischen Stil der Wikingerzeit. Die Anpassungsmöglichkeit sorgt dafür, dass der Reif sicher am Arm sitzt.
Materialwahl und Legierung
Der Armreif ist aus hochwertiger Bronze erhältlich. Alternativ gibt es eine Variante in echt versilbertem Zustand. Beide Optionen bieten den authentischen Look des historischen Fundes. Die Bronzeverarbeitung verleiht dem Stück einen warmen, klassischen Charakter. Die versilberte Ausführung imitiert das Erscheinungsbild des Originals aus Silber. Kunden können zwischen diesen beiden Materialausführungen wählen.
Bedeutung in der Wikingerzeit
Solche massiven Armreifen wurden in der Wikingerzeit nicht nur aus Bronze, sondern auch aus Silber oder Gold gefertigt. Sie waren einem mächtigen Jarl oder großen Krieger vorbehalten. Das Tragen dieses Schmucks zeigte den Status weithin sichtbar allen Menschen. Häuptlinge vergaben diese kostbaren Stücke für besondere Taten an ihre Getreuen. Dies war eine Demonstration von Reichtum und Machtfülle.
Schwur-Ringe und Loyalität
Die Vergabe der Armreifen diente auch dazu, das Wohlwollen und die Treue des Beschenkten zu sichern. Auf diese Weise verschenkte Schmuckstücke wurden von den Wikingern als Schwur-Ringe bezeichnet. Sie sollten das feste Band zwischen den beiden Parteien unterstreichen. Der Reif symbolisierte damit eine besondere Verbindung und Verpflichtung.
Produktdetails
- Material: Bronze oder echt versilbert
- Stärke: 12 mm an der dicksten Stelle
- Umfang: ca. 20 bis 22 cm (anpassbar)
- Herstellungsart: In einem Stück gegossen
Spezifikationen
| Material | |
|---|---|
| Material | Bronze, Versilbert |
| Größeninformation | |
|---|---|
| Höhe | 12 mm |
| Weitere Informationen | |
|---|---|
| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de |
| Andere | |
|---|---|
| Materialien | Bronze |
| Maße | 20 bis 22 cm |