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Römische Pelta-Fibel

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Historische Einordnung und Verbreitung

Die vorliegende Replik ist auf die 1. Hälfte des 3. Jahrhunderts nach Christus datiert. Fibeln vom Typ der Pelta waren während der römischen Kaiserzeit verbreitet, insbesondere in den ostgermanischen Provinzen des Reiches sowie im freien Germanien. Die Nachbildung basiert auf einer authentischen Fibel aus einer Privatsammlung, die ursprünglich aus versilberter Bronze gefertigt war.

Tracht und Funktion

Die Pelta-Fibel war ein Bestandteil der römisch-germanischen Frauentracht. An den Schultern getragen, diente sie zur Befestigung des Peplos, des antiken Frauengewandes. Im militärischen Kontext waren peltaförmige Applikationen und Fibeln in der römischen Kaiserzeit ebenfalls sehr beliebt. Zahlreiche Funde aus den germanischen Provinzen belegen dies, darunter viele Gürtelbeschläge, Fibeln und Anhänger in dieser Form.

Ursprung des Namens

Namengebend für die römische Pelta-Ornamentik ist eine aus dem Griechischen stammende Bezeichnung für einen leichten, halbmondförmigen Schild. Dieser Schild wurde im antiken Griechenland von den sogenannten Peltasten verwendet, die leicht bewaffnete Plänkler mit kurzen Speeren waren. Auch in der darstellenden Kunst der Antike wurden kämpfende Amazonen zuweilen mit dieser Bewaffnung dargestellt, weshalb der Pelta-Schild auch als Amazonenschild bezeichnet wird.

Produktdetails

  • Material: Bronze
  • Abmessungen: 3 x 2,5 cm

Spezifikationen

Material
Material Bronze, Versilbert
Weitere Informationen
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de
Andere
Maße 3 x 2,5 cm