Historischer Ursprung und Formgebung
Dieser Feuerstahl wurde nach einem Fund aus England geschmiedet und nimmt die typische Gestalt auf, die im späten Mittelalter, insbesondere während des 13. und 14. Jahrhunderts, verbreitet war. Ein charakteristisches Merkmal dieser Epoche ist die Ausformung mit zwei Bögen, die auch an dieser Replik zu finden ist. Wie das Original besitzt das Stück eine Reihe von Zierschlägen auf der Seite, die das historische Vorbild widerspiegeln.
Griff und Handhabung
Um den Stahl zum Schlagen zu führen, greift man mit zwei Fingern durch die beiden Bögen. Diese Konstruktion ermöglicht einen festen und sicheren Halt. Gleichzeitig schützen die Bögen die Finger beim Auftreffen des Werkzeugs auf den Feuerstein.
Material und Funktion
Der Funkenschläger ist aus kohlenstoffhaltigem Eisen gefertigt, einem Material, das auch im Mittelalter verwendet wurde. Die hohe Qualität des Werkzeugs sorgt dafür, dass sich besonders leicht Funken erzeugen lassen. Dies erleichtert das Entfachen eines Feuers erheblich. Im Sortiment ist zudem der dafür nötige Feuerstein erhältlich.
Zunder und Feuerstein
Mit trockenem Zunder, einem Feuerstein und etwas Übung lassen sich durch gleichmäßiges Schlagen Funken erzeugen, die den trockenen Zunder zum Glimmen bringen. Durch vorsichtiges Blasen entwickelt sich aus dem zarten Glimmen ein kleines Flämmchen, das ein Feuer entzünden kann. Als Zunder eignet sich besonders gut getrockneter Birkenschwammpilz, den man zusätzlich auffasert, dazu Rohrkolben und feines Birkenpapier. Als Feuerstein dient der Flintstein, der beispielsweise an der deutschen Ostseeküste zu finden ist.
Produktdetails
- Material: Kohlenstoffhaltiges Eisen
- Abmessungen: 9,5 x 4,5 cm
- Herstellungsart: Geschmiedet
Spezifikationen
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de |
| Andere | |
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| Materialien | kohlenstoffhaltiges Eisen |
| Maße | 9,5 x 4,5 cm |