Angelsächsisches Vorbild
Diese Wadenwickelhaken folgen einem frühmittelalterlichen Fund aus dem angelsächsischen Raum, der auf das 9. Jahrhundert datiert wird. Das historische Original war aus Silber gefertigt und zeigte eingeritzte florale Dekorationen, eine Gestaltung, die für Wadenwickelhaken dieser Epoche weit verbreitet war. Das Exemplar wurde in Burmarsh bei Kent in England ausgegraben und befindet sich heute im Besitz des British Museum in London.
Form und Verzierungsstil
Neben runden Varianten waren im Frühmittelalter insbesondere dreieckige Wadenwickelhaken im angelsächsischen Raum sehr beliebt. Oft waren diese Stücke mit Dekorationen im sogenannten Trewhiddle-Stil ausgeführt. Das hier angebotene Paar greift diese historische Formgebung und Ornamentik auf.
Funktion und Tragegewohnheit
Wadenwickel bzw. Wickelgamaschen aus Wolle und Leinen trugen im Frühmittelalter sowohl Männer als auch Frauen unter anderem bei Angelsachsen, Wikingern und anderen germanischen Völkerschaften. Sie schützten den Träger vor Kälte und Nässe sowie die Hosenbeine vor Beschädigungen durch Dornen und Zweige. Die Haken dienten im Kniebereich am Ende der Wickelgamaschen dem sicheren Halt auf dem Hosenbein.
Befestigung und Material
Die Haken werden als Paar geliefert und bestehen aus hochwertiger Bronze oder sind in echt versilbert. An der Spitze der Wadenwickel lassen sie sich durch zwei kleine Ösen mit wenigen Stichen annähen. Durch die lang ausgezogenen, spitzen Enden bleiben sie zuverlässig an ihrer Position fixiert.
Produktdetails
- Material: Bronze
- Abmessungen: 3,3 x 2,1 cm
- Lieferumfang: Paar
Spezifikationen
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de |
| Andere | |
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| Maße | 3,3 x 2,1 cm |