Historisches Vorbild
Die vorliegende Nachbildung orientiert sich an einer filigranen, durchbrochenen Perle aus dem frühen Mittelalter. Das originale Schmuckstück diente als dekoratives Element an einem sogenannten Schläfenring. Datierungen ordnen diesen Ring in das 10. bis 13. Jahrhundert ein, während die Herkunft wahrscheinlich auf eine byzantinische Werkstatt oder die Schwarzmeerregion zurückgeht.
Technik und Herstellung
Beim Original wurden feine Kugeln und Drähte mittels Granulationstechnik auf die Perlen aufgelötet oder direkt aus diesen Materialien zu einer Kugel geformt. Die hier angebotene Variante ist hingegen komplett in einem Stück gegossen. Trotz des anderen Herstellungsprozesses kommt die filigrane Darstellung der historischen Vorlage sehr gut zur Geltung.
Materialwahl
Dieses Schmuckstück ist aus hochwertiger Bronze gefertigt. Als Alternative steht eine Ausführung in echt versilbertem Metall zur Verfügung. Beide Varianten zeichnen sich durch die charakteristische offene Struktur aus, die an die Handwerkskunst des Mittelalters erinnert.
Historischer Kontext der Granulation
Im frühen Mittelalter war es üblich, Perlen mit aufwändigen filigranen Granulationen zu verzieren. Silberdrähte, Perlenschnüre und Kugeln bildeten die Grundlage dieser Dekoration. Die mittelalterlichen Goldschmiede verstanden es, mit einfachen Methoden regelrechte Kunstwerke zu schaffen, die bis heute von ihrer Ästhetik her beeindrucken.
Ausbreitung der Technik
Die Grundlage für den Granulationsdekor bildete entweder eine getriebene oder gegossene Grundform aus dünnem Silberblech, auf die die Elemente aufgelötet wurden. Alternativ bildeten die Granalien selbst den Korpus der Perle und schufen so ein filigranes Gesamtgebilde. Im 8. Jahrhundert waren solche Granulationen zunächst nur bei scheibenförmigen Goldanhängern verbreitet. Im 9. Jahrhundert kamen vermehrt kugelförmige Goldperlen und Goldbrakteaten in dieser Technik hinzu. Schmuckstücke dieser Art, darunter Anhänger, Fibeln und Perlen, waren im frühen Mittelalter vom Mittelmeer bis nach Skandinavien verbreitet.
Produktdetails
- Material: Bronze, echt versilbert
- Abmessungen: 1,7 x 1,7 cm
- Lochdurchmesser: 4 mm
- Herstellungsart: Guss
Spezifikationen
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
| Größeninformation | |
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| Durchmesser | 4 mm |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.com/de |
| Andere | |
|---|---|
| Maße | 1,7 x 1,7 cm |