Form und Aussehen
Dieser Anhänger aus der frühen Wikingerzeit zeigt ein bärtiges Gesicht, dessen Hörner in Form von Raben geformt sind. Die Augen des Amuletts sind mit rotem Glasfluss eingelegt. Das Design greift ein historisches Motiv auf, das im frühen Mittelalter verbreitet war.
Historisches Vorbild
Das Original dieses angelsächsischen Schmuckstücks wurde in Kingsworthy in Hampshire, England, gefunden. Es datiert in das frühe 7. Jahrhundert n. Chr. Aus dieser Zeit sind weitere identische oder ähnliche Anhänger bekannt, die ebenfalls ein bärtiges Gesicht mit Hörnern zeigen, die in Rabenköpfen enden.
Mythologischer Hintergrund
Die Forschung geht davon aus, dass diese Gegenstände mit dem Wodenkult in Verbindung stehen und den Gott selbst darstellen. Woden ist der wichtigste angelsächsische Gott und entspricht dem nordischen Wotan bzw. Odin. Es ist ziemlich sicher, dass die bärtigen Gesichter den germanischen Gott zeigen und die Vogelköpfe an den Enden der Hörner seine beiden Raben Hugin und Munin darstellen.
Verbreitung des Motivs
Angelsächsische und vendelzeitliche Funde aus dem 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr. belegen die Existenz solcher Anhänger und Beschläge. Das Motiv des gehörnten Kopfes findet sich unter anderem auf dem Helm von Sutton Hoo und der Goldschnalle von Finglesham. Gehörnte Krieger sind jedoch nicht nur auf England beschränkt, sondern auch aus Schweden und Skandinavien bekannt.
Produktdetails
- Material: Bronze oder versilberte Bronze
- Abmessungen: 3,8 x 2,5 cm
- Augen: Roter Glasfluss
- Lieferumfang: Schwarzes Lederband (2 mm stark, 1 m lang)
Specifications
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
| Größeninformation | |
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| Länge | 1 m |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
|---|---|
| Maße | 3,8 x 2,5 cm |