Historisches Vorbild aus Polen
Dieser Schmuckgegenstand ist eine Replik einer außergewöhnlichen Wikinger-Perle, die nach einem Fund aus Polen gestaltet wurde. Das historische Original wurde in einer aufwändigen Granulationstechnik gefertigt. Die Vorlage dient als Grundlage für diese detailgetreue Nachbildung.
Fertigungstechnik im Vergleich
Bei den originalen granulierten Perlen der Wikingerzeit wurden kleine Kugeln und feine Drähte in filigraner Kleinstarbeit auf die Perle aufgelötet. Unsere Nachbildung hingegen ist komplett in einem Stück gegossen. Trotz des anderen Herstellungsverfahrens kommt die filigrane Darstellung der Oberfläche prächtig zum Ausdruck.
Verbreitung der Granulation
Zur Wikingerzeit war es sehr verbreitet, Perlen für Ketten mit einem aufwändigen filigranen Granulationsdekor zu verzieren. Dabei nutzte man feine Silberdrähte, Perlenschnüren und Kugeln. Die Goldschmiede verstanden es, mit einfachsten Mitteln kleine Kunstwerke zu fertigen. Als Grundlage diente eine getriebene oder gegossene Grundform aus dünnem Silberblech.
Ästhetik der Oberfläche
Die granulierten Schmuckelemente wurden auf die Grundform aufgelötet. Das dabei verwendete Lot hinterließ keine mit dem Auge wahrnehmbaren Spuren. So entstand der Anschein, als würden die filigranen Granulationen geradezu über der Oberfläche schweben.
Entwicklung im Mittelalter
Im 8. Jahrhundert war die Granulation zunächst bei scheibenförmigen Goldanhängern verbreitet. Im 9. Jahrhundert wurde diese Technik dann vermehrt bei kugelförmigen Goldperlen und Goldbrakteaten üblich. Im 11. Jahrhundert wurden auch die Gold-Granulationen zunehmend verbreitet.
Produktdetails
- Material: Bronze
- Maße: 2,3 x 1,5 cm
- Lochdurchmesser: 4 mm
Specifications
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
| Größeninformation | |
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| Durchmesser | 4 mm |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
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| Maße | 2,3 x 1,5 cm |