Antikes Vorbild aus der Kaiserzeit
Dieses Amulett ist nach einem Original aus der römischen Kaiserzeit gestaltet. Das historische Exemplar befindet sich heute im Besitz des Museums der Schönen Künste in Budapest in Ungarn. Es wurde aus roter Koralle gefertigt und diente in der Antike als schützendes Tragestück.
Gestaltung der Handgeste
Der kleine Anhänger zeigt eine Hand, bei der der Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger positioniert ist. Diese Haltung ist als Feigen- oder Mano Fico Geste bekannt. Sie bildet die zentrale Form des Schmuckstücks und verweist auf die antiken Ursprünge des Symbols.
Symbolik der Feige
Die Feige, lateinisch Ficus, war in der Antike neben der Weintraube ein Attribut des Fruchtbarkeitsgottes Dionysos, auch Bacchus genannt. Das Wort Fica bezeichnete sowohl die Frucht als auch die optisch ähnliche Vulva. Daher verbanden die alten Römer die Feige eng mit den Begriffen Fruchtbarkeit, Glück und Überfluss.
Schutz und kulturelle Verbreitung
Im antiken Rom galt die Feigenhand als verbreitetes Symbol für Fruchtbarkeit und Glück. Sie diente spezifisch als Amulett zur Abwehr des bösen Blicks. Das Symbol war auch bei den Germanen bekannt und ist heute in Italien, Portugal und Brasilien als Talisman verbreitet. In diesen Regionen schenkt man kleinen Mano Fico Amuletten Neugeborene seit Jahrhunderten, um das Böse von den Babys fernzuhalten.
Produktdetails
- Material: Bronze oder echt versilbert
- Abmessungen: 2,4 x 0,7 x 0,8 cm
- Lieferumfang: Schwarzes Lederband (2 mm stark, 1 m lang)
Specifications
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
| Größeninformation | |
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| Abmessungen | 2,4 x 0,7 x 0,8 cm |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |