Historischer Fund aus Künzingen
Im römischen Legions-Kastell Künzing, auch als Quintanis oder Quintana bekannt, stießen Archäologen auf mehrere eiserne Zeltheringe. Diese Fundstücke lassen sich sicher in das zweite bis dritte Jahrhundert datieren. Das Kastell selbst gehörte zum rätischen Limes in Niederbayern und wurde im späten ersten Jahrhundert nach Christus errichtet. Vermutlich im dritten Jahrhundert wurde es von den Alamannen zerstört und für längere Zeit aufgegeben. Besonders berühmt ist die Stätte durch ihre Erwähnung in der Vita des Severin von Noricum sowie durch einen umfangreichen Metallhortfund, der die Bewaffnung der römischen Hilfstruppen am Limes dokumentiert und unter anderem diese Zeltheringe enthielt.
Detailgetreue Replik
Die vorliegende Nachbildung orientiert sich an den Originalfunden aus Künzingen. Sie wurde aus dem vollen Material heraus geschmiedet, um den antiken Vorbildern gerecht zu werden. Ein zentrales Merkmal ist die aus dem Metallkörper herausgearbeitete Öse, die zum Befestigen der Zeltleinen dient. Diese Herstellungsmethode sorgt für eine hohe Stabilität, die den ursprünglichen Gebrauchszweck widerspiegelt.
Funktionale Ausführung
Die Form der römischen Zeltheringe ist nach oben hin konisch verbreitert. Diese Gestaltung macht sie nicht nur robust, sondern erleichtert auch das Eindringen in schwierigen Boden. Die breite Schlagfläche am oberen Ende unterstützt das Einschlagen erheblich, was im Einsatz unter militärischen Bedingungen von großem Vorteil war.
Produktdetails
- Material: Eisen
- Maße: 22 x 3 x 0,5 cm
Specifications
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
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| Materialien | Eisen |
| Maße | 22 x 3 x 0,5 cm |