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Anhänger "Axt von Perun"

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Replik einer historischen Miniaturaxt

Der vorliegende Anhänger ist eine nachempfundene Kopie einer Miniaturaxt aus der späten Wikingerzeit. Das Design basiert auf einem historischen Fundstück, das in der Gegend um Bergen in der Region Hordaland in Norwegen entdeckt wurde und auf das 11. Jahrhundert datiert wird.

Archäologischer Kontext und Verbreitung

In der archäologischen Einordnung gehört dieses Axt-Amulett zum Typ 1 nach der Klassifikation von Makarov. Solche Stücke sind in großer Zahl im slawischen Fundmaterial der Wikingerzeit dokumentiert. Besonders weit verbreitet war dieser Typ in den baltischen und slawischen Ländern, wo Funde häufig entlang der Flüsse Daugava in Lettland und Dnjepr in der Ukraine vorkommen. Darüber hinaus wurden einzelne Exemplare auch auf Gotland sowie im Oslofjord und in Bergen in Norwegen nachgewiesen.

Typische Verzierungen und Symbolik

Kreisaugen und Zickzacklinien prägen die Oberfläche dieser slawischen Axt-Amulette. Diese dekorativen Elemente werden als Sinnbilder für Sonne und Blitz gedeutet. Die Gestaltung folgt den charakteristischen Mustern, die für diesen spezifischen Typus von Ritualobjekten kennzeichnend sind.

Der Gott Perun und seine Attribute

Perun galt als der höchste Gott in der slawischen Mythologie. Er war der Herrscher über das Gewitter, den Donner und die Blitze, und sein Name lässt sich mit 'der gewaltig Schlagende' übersetzen. In seiner Funktion entspricht er dem nordgermanischen Thor und wurde vor allem vom einfachen Volk verehrt. Zu seinen Attributen zählen die Schwertlilie, die Eiche und die Axt, die den herabfallenden Blitz symbolisiert. Aus diesem Grund finden sich im westslawischen Raum und bei den Rus häufig Miniaturäxte, deren Bedeutung sich mit der des Thorshammers vergleichen lässt.

Historische Zeugnisse und Stelen

Im Jahr 980 ließ Fürst Wladimir I. in Kiew ein hölzernes Standbild des Perun errichten, das mit einem silbernen Kopf und einem goldenen Bart versehen war. Zeitgleich entstand ein weiteres Abbild des Gottes in Nowgorod. Beide Götterstelen wurden jedoch schon 988 beziehungsweise 989 im Zuge der Christianisierung zerstört. Den Götternopferungen war Perun nicht fremd; so sollen im Jahr 983 zwei christliche Waräger von den Russen geopfert worden sein, weil sie die Götterbilder beschimpft hatten.

Produktdetails

  • Material: Bronze oder versilbert, optional 925 Sterlingsilber
  • Abmessungen: 4 x 3,5 cm
  • Lieferumfang: Schwarzes Lederband (1 m Länge)
  • Herstellungsart: Replik nach historischem Original

Specifications

Material
Material Bronze, Versilbert
Weitere Informationen
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de