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Mundblech "Dybeck"

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Historisches Vorbild und Herkunft

Dieses Scheidenmundblech für eine Schwertscheide der Wikingerzeit orientiert sich am Vorbild des sogenannten Dybek-Schwerts. Der originale Schwertscheidenbeschlag dieses historischen Fundstücks wurde aus vergoldetem Silber gefertigt. Die Archäologen entdeckten diesen Fund im schwedischen Ort Dybek in der Region Schonen. Das Design greift die filigrane Durchbruchstechnik des Originals auf und überträgt sie auf eine moderne Replik.

Maße und Passform

Die Abmessungen des Schwertscheidenbeschlags betragen 6,3 x 2 cm. Für das Einstecken der Klinge ist eine Einlassweite von 5,8 x 1,6 cm vorgesehen. Aufgrund dieser durchschnittlichen Dimensionen eignet sich der Beschlag hervorragend für ein normales Schwert. Die Größenverhältnisse sind so gewählt, dass das Mundblech auf gängige Scheidenformen passt.

Material und Ausführung

Das Mundblech ist aus hochwertiger Bronze gefertigt. Es ist in einer versilberten Ausführung erhältlich, die einen echten Versilberungsprozess durchlaufen hat. Die Oberfläche zeigt die typische Textur des Metalls, die durch die feine Bearbeitung der Durchbrüche hervorgerufen wird.

Montage und Befestigung

Zur Befestigung wird der Beschlag direkt auf die Schwertscheide aufgesteckt. Empfohlen wird die seitliche Fixierung mit einem spaltfüllenden Kleber, der die Verbindung stabilisiert. Zusätzlich befinden sich kleine Durchbrüche im Motiv des Blechs. Diese erlauben eine ergänzende Sicherung des Beschlags mit dünnen Stiften oder Nägeln, was für eine zusätzliche Haltbarkeit sorgt.

Funktion und historische Entwicklung

Ein Schwertscheidenbeschlag dient dazu, die empfindliche und oft recht dünne Scheide beim Einstecken der scharfen Schwertklinge vor Beschädigungen zu schützen. Als Gegenpart zum oberen Mundblech befindet sich in der Regel ein ähnlich gestalteter Beschlag an der Spitze der Schwertscheide, das sogenannte Ortband. Schon in der Bronzezeit befand sich oft ein Scheidenmundblech an Dolch- und Schwertscheiden. Aus der keltischen Latenezeit und den späteren römischen Epochen sind ebenfalls Scheidenbeschläge bekannt. Diese hatten neben der reinen Schutzfunktion zugleich immer auch eine schmückende Funktion, weshalb die Scheidenmundbleche häufig kunstvoll gestaltet waren. Im Laufe des Mittelalters wurden die Scheidenbeschläge immer schlichter und mehr auf ihre Funktion reduziert. Scheidenmundbleche waren im Altertum in aller Regel aus Bronze oder Messing gefertigt, aber auch Eisen kam zum Einsatz. Edelmetalle wie Gold und Silber waren dagegen eher unüblich, statt dessen wurden die Scheidenbeschläge zuweilen vergoldet oder versilbert.

Produktdetails

  • Material: Bronze (versilbert erhältlich)
  • Abmessungen: 6,3 x 2 cm
  • Einlassweite: 5,8 x 1,6 cm

Specifications

Material
Material Bronze, Versilbert
Weitere Informationen
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de
Others
Materialien Bronze
Maße 6,3 x 2 cm