Historischer Ursprung und Verbreitung
Kugelkopf-Nadeln erfreuten sich im Mittelalter und in der Renaissance großer Beliebtheit. Ihre Entwicklung reicht von den angelsächsischen Exemplaren des frühen Mittelalters bis hin zu den filigran verzierten Stücken der Tudorzeit. Das vorliegende Modell orientiert sich an diesen historischen Vorbildern der Kopftuchnadeln.
Verarbeitung und Handhabung
Die Nadel besteht aus einer hochwertigen Metall-Legierung und ist stabil genug, um sich im Gebrauch nicht zu verbiegen. Sie ist sehr spitz zulaufend, wodurch sie sich leicht durch den Stoff gleiten lässt. Als Material wird entweder hochwertige Bronze oder eine echt versilberte Ausführung angeboten.
Historischer Kontext der Kopfbedeckungen
Frauen trugen im Mittelalter häufig Kopftücher, um die Haare bei der täglichen Arbeit zu bändigen und vor Schmutz sowie Ungeziefer zu schützen. Je nach Zeitepoche und Kulturraum dienten ihnen dazu Nadeln unterschiedlicher Länge zur Befestigung. Auch zur Fixierung eines Schleiers wurden Stecknadeln verwendet. Im hohen Mittelalter kam zudem das sogenannte Gebende in Gebrauch, das eng um Kopf und Kinn gewickelt wurde und als Symbol für weibliche Züchtigkeit und Würde galt.
Produktdetails
- Material: Bronze oder echt versilbert
- Gesamtlänge: 7 cm
- Kugel-Durchmesser: 1,2 cm
- Dekor: Filigran