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Mittelalter-Pfriem mit geknotetem Ende

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Handwerkliche Ausführung

Dieser Pfriem wurde in traditioneller Handarbeit geschmiedet und weist eine mattschwarze Oberfläche auf, die seinem rustikalen Charakter besonders unterstreicht. Die Nadel ist kunstvoll tordiert und endet in einer elegant ausgeschmiedeten Schlaufe, durch die sich bei Bedarf ein Lederband ziehen lässt. Als universelles Werkzeug diente er im Mittelalter nicht nur zum Essen, sondern auch zum Aufbrechen von Knochen, um ans Mark zu gelangen, oder als Zahnstocher.

Historischer Kontext

Der Pfriem war im gesamten mitteleuropäischen Raum weit verbreitet und in ähnlicher Form in verschiedenen Epochen anzutreffen. Da die Gabel aufgrund ihrer Zinken als diabolisch galt, nutzte man sie allenfalls, um Fleischstücke aus dem Topf zu fischen, aber nicht zum Essen. Stattdessen kamen die Hände, das Messer und der Ess-Pfriem zum Einsatz. Das Werkzeug fand sich an ziviler und militärischer Kleidung, in Jagdbestecken sowie in Messer- und manchmal sogar Schwertscheiden, die oft über ein gesondertes Futteral verfügten.

Produktdetails

  • Material: Geschmiedetes Metall
  • Oberfläche: Mattschwarz, tordiert
  • Abmessungen: 16 x 2 cm
  • Herstellung: Handgeschmiedet, geringe Stückzahl
  • Hinweis: Historische Requisite, keine lebensmittelrechtliche Zertifizierung

Specifications

Weitere Informationen
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de
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Maße 16 x 2 cm