Das Vorbild aus Stein und Legende
Die Ohrringe in Form der germanischen Irminsul greifen ein historisches Heiligtum auf. Als direktes Vorbild diente die Darstellung der Irminsul auf einem Relief an den Externsteinen bei Detmold. Dieses Symbol steht für die Kraft und den Glauben der heidnischen Sachsen, die hier ein zentrales Gotteshaus errichtet hatten.
Die Zerstörung der Säule
Die Geschichte der Irminsul ist eng mit den Sachsenkriegen verknüpft. Im Jahr 772, zum Auftakt der Konflikte, ließ Karl der Große das Heiligtum auf Anweisung der Franken zerstören. Die Irminsul, eine große Säule, stand in einiger Entfernung von der Eresburg nahe dem Ort des heutigen Obermarsberg. Ihr Name leitet sich etymologisch von den Begriffen für groß und Säule ab, was ihre monumentale Bedeutung unterstreicht.
Mythologischer Hintergrund
Der Mönch Rudolf von Fulda beschrieb 863 in seinem Werk De miraculis sancti Alexandri das Heiligtum. Er berichtete, dass die Sachsen unter freiem Himmel einen senkrecht aufgerichteten Baumstamm verehrten. In ihrer Muttersprache nannten sie ihn Irminsul, was auf Lateinisch columna universalis bedeutet. Nach dieser Beschreibung, die besagt, dass der Stamm das ganze All trägt, gilt die Irminsul als irdisches Abbild der Weltenesche Yggdrasil aus der germanischen Mythologie.
Produktdetails
- Material: Bronze oder echt versilbert
- Abmessungen: 5 x 3,5 cm inklusive Ohrhäkchen
- Lieferumfang: Paar
Specifications
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
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| Materialien | Bronze |
| Maße | 5 x 3,5 cm |