Historischer Hintergrund
Germanische Frauen trugen während der römischen Kaiserzeit Berlocken als markantes Halsornament. Archäologische Funde aus den Jahren 100 bis 200 n. Chr. belegen, dass diese Schmuckstücke vorwiegend in Gräbern verheirateter Frauen oder Mütter entdeckt wurden. Sie dienten dabei als sichtbares Statussymbol und gehörten zur charakteristischen Frauentracht der Epoche. Fundorte erstrecken sich von Sachsen und Böhmen über Polen bis nach Südskandinavien.
Originalgetreue Gestaltung
Diese Ohrringe orientieren sich an den im ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus verbreiteten Vorbildern. Die historischen Exemplare waren meist hohl gearbeitet und zeigten eine hohe technische Raffinesse in der Fertigung. Der Schmuck war oft mit filigranen Goldfäden versehen und wies ein komplexes Dekor aus Granulationsperlen auf. Solche Goldberlocken galten als herausragende Kunstwerke der älteren römischen Kaiserzeit.
Materialien und Varianten
Wir bieten die Ohrringe in unterschiedlichen Legierungen an, die den historischen Vorbildern gerecht werden. Neben der klassischen Bronze-Variante ist auch eine echt versilberte Ausführung erhältlich. Während die Originale fast ausschließlich aus Gold, seltener aus Silber, bestanden, spiegeln diese Materialien die Ästhetik der damaligen Zeit wider. Die technische Meisterschaft der kleinen Werkstätten des germanischen Raums wird dabei in der modernen Reproduktion aufgegriffen.
Produktdetails
- Material: Bronze oder echt versilbert
- Abmessungen: 4 x 1,2 cm inklusive Ohrhäkchen
- Lieferumfang: 1 Paar Ohrringe
Specifications
| Material | |
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| Material | Bronze, Versilbert |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
|---|---|
| Materialien | Bronze |
| Maße | 4 x 1,2 cm |