Historische Einordnung
Truhen und Kisten gehörten seit der Zeit der Kelten und Römer zur Grundausstattung und waren mit geschmiedeten Eisenscharnieren versehen. Diese Tradition setzte sich im Mittelalter fort, wobei hölzerne Truhen im Haushalt ebenso wie die Seekisten der Wikinger mit Eisen beschlagen wurden. Die schlichte Funktionalität dieser Beschläge war typisch für die Scharniere jener Epoche.
Konstruktion und Ausführung
Die hier angebotene Haspe, im Mittelalter auch als Überfalle bezeichnet, wird vollständig von Hand nach historischen Vorbildern geschmiedet. Sie setzt sich aus zwei separaten Komponenten zusammen: der eigentlichen Überfalle und einer passenden Öse. Beide Teile sind aus Eisen gefertigt und verbinden sich zu einem stabilen Scharnier.
Technische Details
Die Überfalle verfügt über zwei Bohrungen mit einem Durchmesser von vier Millimetern, die der Befestigung dienen. Zur Montage liegen zwei stilgerechte Nägel bei, die den Einbau erleichtern. Der Begriff Haspe leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen und Mittelniederdeutschen ab, wo er für Türhaken, Türangeln oder Garnwinden stand. Im Althochdeutschen bedeutete haspa Strang oder Knäuel, während altenglisch hæsp eine Klammer oder ein eiserner Riegel beschrieb. Auf Schwedisch heißt das Gerät hasp och med krok, also Überfallriegel mit Haken.
Produktdetails
- Material: Eisen, handgeschmiedet
- Überfalle: 22 x 1,5 cm (12 + 10 cm)
- Öse: 5,5 x 3 cm
- Befestigungslöcher: 2 x 4 mm Durchmesser
- Lieferumfang: Haspe, Öse, 2 Nägel
Specifications
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
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| Materialien | Eisen |
| Maße | 22 x 1,5 cm |