Historisches Vorbild
Dieser tropfenförmige Anhänger orientiert sich an einem Fund aus der Schwarzmeer-Region, der der Völkerwanderungszeit zuzuordnen ist. Das Original stammt von der Krim und wird hunnischen oder gotischen Ursprungs zugeschrieben. Es datiert auf den Zeitraum zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert nach Christus. Der historische Schmuck bestand aus Gold, in das Glas und Granate eingelassen waren. Heute befindet sich dieses Stück im Besitz des British Museum in London.
Replikat und Material
Unsere Nachbildung unterscheidet sich in der Materialwahl vom antiken Original. Statt Gold kommt hier Bronze zum Einsatz, und die Einlagen bestehen nicht aus echten Almandinen, sondern aus rotem Glasfluss. Die Ausführung ist als hochwertiges Bronzestück oder in echt versilberter Form erhältlich.
Die Technik Cloisonné
Bei der Cloisonné-Technik werden kleine Glassplitter oder Edelsteine in ein feines Gitter aus Stegen eingesetzt. Diese Kunstform wanderte zunächst von Indien in den vorderen Orient und weiter nach Ägypten. Von dort gelangte sie während der vorrömischen Eisenzeit nach Europa. Im Zuge der Völkerwanderung verbreitete sich die Technik zusätzlich nach Westen.
Verbreitung und Ende
Im 7. Jahrhundert nahmen Cloisonné-Arbeiten im germanischen Raum zugunsten von Emailarbeiten ab. Zuletzt war die Technik nur noch in Skandinavien und im byzantinischen Gebiet verbreitet. Im 9. Jahrhundert ging diese Kunstform auch in diesen Regionen verloren.
Produktdetails
- Material: Bronze oder echt versilbert
- Einlagen: Roter Glasfluss
- Abmessungen: 4 x 1,4 cm
Specifications
| Material | |
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| Material | Bronze, rotes Glasfluss |
| Größeninformation | |
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| Abmessungen | 4 x 1,4 cm |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
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| Metall-Variante | Bronze, Versilbert |