Ursprung und Bezeichnung
Die Kesselsäge, die man auch als Feuersäge kennt, trug im Mittelalter den Namen Hale. Bis in das 19. Jahrhundert hinein war das Werkzeug unter der Bezeichnung Kesselhaken in Gebrauch. Es diente dazu, die Position des Kochgeschirrs über der Flamme zu bestimmen.
Herstellung und Funktion
Dieses Exemplar wurde nach mittelalterlichen Vorlagen in Handarbeit geschmiedet. Es verfügt über sieben Zähne, mit denen man die Höhe des Kessels über dem Feuer regulieren kann. Aus dieser Nutzung ist das geflügelte Wort entstanden, einen Zahn zulegen.
Historische Verbreitung
Solche Kesselhaken gehören bereits seit der Römerzeit zur Ausstattung der Küche. Sie waren im Mittelalter ebenso verbreitet wie in der Neuzeit. Wer auf offenem Feuer kocht, kommt ohne ein solches Werkzeug kaum aus. Deshalb ist es auch für das Kochen im LARP und Mittelalter-Reenactment eine wichtige Ausrüstung.
Bedeutung im Recht und Brauchtum
Im mittelalterlichen Recht hatte der Kesselhaken eine symbolische Tragweite. Beim Verkauf eines Hauses nahm der Grundherr das Werkzeug vom Feuer und übergab es dem Käufer. In manchen Regionen übte man den Brauch, dass der Jungvermählte seiner Braut zur Hochzeit eine schön gefertigte Feuersäge schenkte. Damit übertrug er ihr symbolisch die künftige Verantwortung über Küche und Herd.
Heraldik und Maße
Auch in der Heraldik tauchen Kesselhaken und Kesselsägen häufig auf Wappen auf. Sie zeigen deutlich, wie wichtig Feuer und Herd als Brennpunkt des mittelalterlichen Lebens einst waren. Die Abmessungen der kleinen Kesselsäge betragen 28 x 7,5 x 4 cm, im maximal ausgezogenen Zustand 39 cm.
Produktdetails
- Abmessungen: 28 x 7,5 x 4 cm, maximal ausgezogen 39 cm
- Herstellungsart: Handgeschmiedet
- Ausführung: Klein
Specifications
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |
| Others | |
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| Maße | 28 x 7,5 x 4 cm |