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Ringfibel von Kostivere

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Historisches Vorbild und Fundort

Die Replik basiert auf einer originalen Ringfibel, die aus dem Schatz von Kostivere II stammt. Dieser Hort wurde in der estnischen Gemeinde Jõelähtme beigesetzt und datiert ins 12. Jahrhundert nach Christus. Die historische Vorlage misst 68 x 59 mm und zeichnet sich durch eine besonders reiche Verzierung aus. Ein markantes Merkmal dieser baltischen Fibel sind die breiten Abschlüsse der Nadel, die für den Regionstyp typisch sind.

Der Hortfund von Kostivere

Im frühen Mittelalter wurde in einem Ofengraben des estnischen Dorfes Kostivere ein reicher Schatz verborgen. Man vermutet, dass dieser Fund einem der damaligen Dorfvorsteher gehörte. Der Hort gilt als einer der bedeutendsten Funde Estlands aus der vorchristlichen Zeit. Entdeckt wurde er im Jahr 1939, als ein Bauer beim Eggen auf dem Feld stieß. Die Beute befand sich in einer Kiste aus Birkenrinde, die unter den Ruinen eines alten Gebäudes lag, direkt neben der Ofengrube.

Verwendung im Mittelalter

Mit solchen Ringfibeln verschlossen Männer im Mittelalter ihren Umhang, meist an der rechten Schulter. Kleinere Varianten dieser Schmuckstücke dienten dazu, den Ausschnitt eines Hemdes oder einen Kaftan sowie einen Klappenrock zu befestigen. Die Fibel ist aus Bronze gefertigt und steht auch in einer echt versilberten Ausführung zur Verfügung.

Produktdetails

  • Material: Bronze
  • Abmessungen: 5 x 4.5 x 1 cm

Specifications

Material
Material Bronze, Versilbert
Weitere Informationen
Hersteller Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de
Others
Materialien Bronze
Maße 5 x 4.5 x 1 cm