Historischer Kontext
Im Frühen Mittelalter, während der Wikingerzeit in England, verzierten die Angelsachsen und Wikinger die Enden ihrer Trinkhörner gerne mit aufwändigen Metallen. Diese Spitzen bestanden meist aus Bronze oder Silber und waren häufig in der Gestalt von Fabelwesen wie Drachen oder Vogelköpfen geformt. Manche dieser Verzierungen erreichten dabei beträchtliche Längen. Neben den Enden waren in der Regel auch die Ränder der Hörner rundum mit kostbaren Beschlägen verziert, was auf die hohe Wertschätzung dieser Trinkgefäße hindeutet.
Design und Verarbeitung
Diese Replik einer angelsächsischen Trinkhorn-Spitze wurde nach dem Vorbild historischer Funde gefertigt, die im Frühmittelalter verbreitet waren. Das Design ist ausdrucksstark und orientiert sich an den typischen Formen dieser Epoche. Das Objekt ist in Bronze ausgeführt und zeigt die charakteristische Gestaltung, die für die Kultur der Angelsachen und Wikinger typisch ist. Die Formgebung lässt sich gut in das Gesamtbild einer historischen Ausrüstung einordnen.
Befestigung und Anwendung
Die Trinkhornspitze verfügt seitlich über zwei Bohrungen, die speziell für die Befestigung am Horn geschaffen wurden. Diese Öffnungen ermöglichen es, das Metallteil sicher an dem geschliffenen Horn zu befestigen. Die Konstruktion folgt dem historischen Prinzip, bei dem die Beschläge fest mit dem Horn verbunden werden, um ein Verrutschen zu verhindern. So entsteht ein stabiles Ensemble aus Horn und Metallverzierungen.
Produktdetails
- Material: Bronze
- Gesamtlänge: 11 cm
- Breite: 2,5 cm
- Schaftlänge: 8 cm
- Schaft-Innendurchmesser an der Basis: 2 cm