Mittelalterliche Replik
Dieses Nestelende ist eine Nachbildung eines mittelalterlichen Exemplars aus Messingblech. Es verfügt über einen geraden Kopf und dient als Spitze für sogenannte Nestelbänder. Solche Metallspitzen waren in der Historie gebräuchlich, um das Band bei der Verwendung zu führen und zu stabilisieren.
Historischer Kontext
Zwischen etwa 1200 und 1600, im ausgehenden Hochmittelalter, im Spätmittelalter und bis zur Renaissance, gehörte das Nestelband fest zur Gewandung. Die Kleidung dieser Epoche war durch zahlreiche Schnürungen gekennzeichnet. Das feste Ende am Bandabschluss erleichterte es erheblich, das lange Material durch die vielen Ösen zu ziehen und zu nesteln.
Befestigung und Anwendung
In der Regel wurden die Enden einfach am Band angenäht oder mit einem kleinen Drahtstück angenietet. Um die Gewandung zu verschließen, stach man Löcher in den Stoff und umsäumte diese mit Knopflochstich, um Ausfransen oder Reißen zu vermeiden. Alternativ war der Stoff mit metallenen Ösen versehen, durch die das Band mit Hilfe des Nestelendes gefädelt wurde.
Produktdetails
- Material: Messingblech
- Abmessungen: 4 cm Länge, 5 mm Durchmesser
Specifications
| Material | |
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| Material | Messingblech |
| Größeninformation | |
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| Abmessungen | 4 cm in der Länge, Durchmesser 5 mm |
| Weitere Informationen | |
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| Hersteller | Pera Peris - Haus der Historie Inh. Peer Carstens, Reinhardtsgrimmaer Str. 3, D -01744 Dippoldiswalde, www.peraperis.de |